Zum Glück leb' ich in Osnabrück! - Was man hier machen kann
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Zum Glück leb‘ ich in Osnabrück!

Wir Osnabrücker brauchen keine Studien, die uns wissenschaftlich beweisen, was wir schon lange wissen: Die glücklichsten Deutschen leben in der Hasestadt! Warum das so ist, versuche ich jetzt mal ganz subjektiv zu erklären. Kurz gesagt: Osnabrück bietet für mich die perfekte Mischung aus Großstadt und Dorfidylle, aus „richtig was los“ und „einfach mal abschalten“, aus geschichtsträchtiger Altstadt und modernem Lifestyle.

 

Zwischen Großstadt und Dorfidylle

Wie andere Großstädte auch verfügt Osnabrück – mit seinen 160.000 Einwohnern übrigens die viertgrößte Stadt Niedersachsens – über ein reichhaltiges Angebot an kulturellen Veranstaltungen und verschiedenen Freizeitaktivitäten. Außerdem gibt es eine lebendige Kneipenszene und einige Clubs, in denen man die Nacht zum Tag machen kann. Gleichzeitig erinnert Osnabrück häufig an ein Dorf: Geht man zum Beispiel Samstagmorgen über den Markt, um noch schnell etwas fürs Wochenende einzukaufen, trifft man immer jemanden, den man kennt. Nach einem kurzen Plausch hat man alle Neuigkeiten ausgetauscht, jeder ist „gut zufrieden“, wie der Osnabrücker sagt, und man kann den Einkauf fortsetzen.

In Osnabrück bedeutet Großstadt nicht Anonymität und Dorfidylle nicht Langeweile – hier ist immer was los und für jeden Geschmack etwas dabei! Das sieht man nicht zuletzt an den zahlreichen Veranstaltungen, die besonders im Sommer (und wenn nicht gerade eine Corona-Pandemie das Leben auf den Kopf stellt) stattfinden. Die Osnabrücker lieben ihre Maiwoche, ihr Schlossgarten OpenAir, die verschiedenen Stadtfeste, den Nachtflohmarkt und den Weihnachtsmarkt, um nur einige Highlights zu nennen. Rausgehen, Freunde treffen, sehen und gesehen werden – gerade bei gutem Wetter trifft man ganz Osnabrück draußen, entweder in einem der vielen Cafés, im Schlossgarten oder auf dem Spielplatz am Adolf-Reichwein-Platz.

Grüner Westerberg in Osnabrück

Spaziergang im Grünen – der Westerberg in Osnabrück

 

Die Stadt im Grünen

Wenn einem der Sinn nicht nach Jubel, Trubel und Heiterkeit steht und man eine Pause von der Hektik des Alltags braucht, bietet Osnabrück viele Möglichkeiten, in der Natur abzuschalten. Besonders gut geht das bei einem ausgedehnten Spaziergang über den Westerberg bis zum Rubbenbruchsee oder durch den Botanischen Garten.
Osnabrück ist übrigens die einzige Großstadt Deutschlands, die mitten in einem Naturpark liegt. Der UNESCO Global Geopark TERRA.vita umfasst das Wiehengebirge, den Teutoburger Wald sowie die Ankumer Höhe und bietet wunderschöne Wander- und Radwege und einen Blick auf 300 Millionen Jahre Erdgeschichte.

 

Geschichtsträchtig und modern zugleich

Als Historikerin fasziniert mich natürlich besonders Osnabrücks bewegte Vergangenheit. Die legendäre Varusschlacht, bei der Augustus im Jahre 9 n. Chr. drei Legionen unwiederbringlich verlor,  fand im Osnabrücker Land bei Kalkriese statt. Zwischen 1643 und 1648 diente Osnabrück als Kongressstadt, in der der Westfälische Friede verhandelt wurde. Die Hasestadt gehörte sogar mal für ein paar Jahre zu Frankreich, als Napoléon sie 1807 von den Preußen eroberte.

Eine wichtige Bedeutung hat nach wie vor der Westfälische Frieden für Osnabrück. Am 25. Oktober 1648 wurde von der Rathaustreppe der Frieden verkündet und der Dreißigjährige Krieg, der ganz Europa in Mitleidenschaft gezogen hatte, für beendet erklärt. Daher bezeichnet sich Osnabrück als Friedensstadt und fühlt sich dem Friedensgedanken besonders verbunden.  Schon im Grundschulalter lernen die Kinder, was es mit dem Westfälischen Frieden auf sich hat und veranstalten in Gedenken an den Friedensschluss das Steckenpferdreiten. Dabei reiten die Viertklässler mit selbstgebastelten Steckenpferden und bunten Hüten durch die Stadt und singen das „Lied der Steckenpferdreiter“. So wird die Erinnerung an dieses große historische Ereignis wachgehalten und, wichtiger denn je, der Friedensgedanke an die nächste Generation weitergegeben.

Neben der geschichtsträchtigen Vergangenheit hat Osnabrück aber auch viel Neues zu bieten. In einem der großen Modekaufhäuser der Innenstadt gibt es die Hasewelle, eine Indoor-Surfanlage. Mittlerweile kann man auch in unserer schönen Friedensstadt per App Elektroroller ausleihen und eine Runde durch die historische Altstadt drehen. Und schlendert man einmal durch die Redlingerstraße, sieht man neben hippen Cafés mit eigens geröstetem Kaffee und veganen, vom Streetfood inspirierten Restaurants kleine inhabergeführte Geschäfte und nachhaltige Secondhand-Läden.

 

Osnabrück – Immer eine Reise wert!

Am Ende der Redlingerstraße befindet sich übrigens der bereits erwähnte Adolf-Reichwein-Platz. Umsäumt von Restaurants, Bars und Kneipen liegt hier ein großer Kinderspielplatz. Die bunte Mischung aus Stadt und Dorf, Kultur und Natur, Geschichte und modernem Lifestyle, die Osnabrück so l(i)ebenswert macht, sieht man hier besonders deutlich: Studenten treffen sich in einer der Bars auf ein Bier und Eltern auf einen Kaffee, während die Kinder alle gemeinsam auf dem großen Spielplatz spielen. Unweit des Adolf-Reichwein-Platzes liegt der historische Ledenhof, zu dem man sich zurückziehen kann, wenn es einem doch zu trubelig sein sollte. Ein paar schattenspendende Bäume findet man dort auch. Ich fühl mich in Osnabrück einfach (Löwen-)pudelwohl!

Wir nehmen dich gerne mit auf eine Entdeckungsreise durch unsere schöne Hasestadt – erlebe dein eigenes Stadtabenteuer! Mehr Informationen findest du hier.

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